Joachim Piepers Triathlon Blog


Frankfurt Marathon 2009

Frankfurt Marathon gefinished in 04:45:16. Selbst für mich eine katastrophal schlechte Zeit. Aufgrund des guten Ergebnisses beim Aschaffenburg Halbmarathon vor 3 Wochen (1:56:32) hatte ich die saublöde Idee eine Zielzeit von 4:15 anzupeilen, was sich dann später bitter gerecht hat. Kurz vor dem Halbmarathon habe ich dann auch doch die Dummheit besessen eine kurze Umziehpause wieder zuzulaufen. Bei Kilometer 25 kam dann der Einbruch und kurz hintereinander haben mich die Pacemaker für 4:14 und 4:29 überholt. Ab hier musste ich mich dann Kilometer für Kilometer bis ins Ziel kämpfen. Schade, 4:30 wären bei vernünftige Renneinteilung sicher drin gewesen.

Ansonsten war es aber ein super Event bei optimalem Marathon Wetter und mit zahlreichen Zuschauern an der Strecke. Selbst in den weiter außerhalb liegenden Stadtteilen und auf der ungeliebten langen Gerade üer die Mainzer Landstraße, gab es überall Zuschauer, die alle Läufer fleißig anfeuerten. Nur das Zickzack am Schluss durch die Innenstadt war etwas nervig. Die Idee war ja mal, an diesem Stück viele Zuschauer an der Strecke zu haben. Mein Eindruck war aber ein anderer: Einen Grossteil der Strecke musste ich gerade hier durch vergleichsweise menschenleere Häuserschluchten laufen.

Entschädigung für die Strapazen war aber dann die "letzte Meile" von der alten Oper bis in die Festhalle. Hier waren auch bei meinem Zieleinlauf noch reichlich Zuschauer und frisch geduschte Finisher an der Strecke, die mich anfeuerten.
2010-01-01 16:25:48

Bonn Triathlon 2009

Wie im vergangenen Jahr war der Bonn Triathlon auch dieses Jahr wieder gute Mischung aus perfekt organisiertem City Event und rheinisch locker, familiären Atmosphäre. Besonders gut in Erinnerung ist mir noch die Ansprache von Organisator Joachim Sommershof beim Probeschwimmen im Rhein, der seine Erläuterungen mit den Worten "... und los geht's ... Ausstieg ist am Nepomukplatz. Den finden wir schon." beendete.
Für mich war Bonn der erste Triathlon der Saison (und im Triathlon Rodgau Trikot), auf den ich mich nach den ernüchternden Ergebnissen bei den zurückliegenden Laufveranstaltungen ganz besonders gefreut habe. Da in Bonn die besten Wechselzonenplätze in den jeweiligen Klassen an den gehen, der zuerst kommt, checke ich mein Rad schon um 6:30 Uhr ein und fahre danach noch mal nach Hause zum Frühstücken. Als ich wiederkomme zeigt sich, dass das ganze noch einen weiteren Vorteil hat, denn die Schlange am Bike-Check-In ist inzwischen unglaublich lang. Die gesparte Zeit kann ich nutzen um meinen Wechselplatz herzurichten. Dabei treffe ich auch den anderen Triathlon Rodgau Starter Johannes, der sein Bike keine 2m neben mir abgestellt hat. Danach geht es mit dem Shuttle Bus 3,8km rheinaufwärts zum Schwimmstart.
In der Sonne ist es bereits angenehm warm, so dass die Wartezeit bis zum Ablegen der Fähren wie im Flug vergeht. Um 10:00 Uhr geht es dann auf die beiden Fähren. Bis zum Start meiner Startgruppe um 10:30 Uhr wird es in der Sonne mit Neo ganz schön warm. Mit ein wenig Verspätung dürfen wir uns dann auch wie die anderen “Lemminge“ in den Rhein stürzen. 3,8km in knapp 30 Minuten. Die starke Strömung macht’s möglich. Diesmal gelingt es mir auch rechtzeitig ans Ufer zu schwimmen und den Ausstieg nicht zu verpassen - die 10m, die ich letztes Jahr gegen die Strömung schwimmen musste, waren anstrengender als der ganze Rest der Schwimmstrecke.
Der Weg bis zu meinem Wechselplatz ist geschätzt fast 500m lang, so bleibt genügend Zeit den Neo schon mal zur Hälfte auszuziehen und im Kopf noch mal den Wechsel durchzugehen. Die Strecke bis zum Radaufstieg ist für mich dafür sehr kurz, so dass ich am Wechselplatz direkt die Radschuhe anziehen kann.
Die Radstrecke kenne ich inzwischen ganz gut, so dass ich weiß wann die Berge kommen und wann sie zu Ende sind (4x100HM und 3 kleinere "Wellen"). Dank des schönen Wetters sind zahlreiche Zuschauer an der Strecke, die die Triathleten unermüdlich anfeuern. Am Ende der zweiten Steigung nach Söven gibt es sogar Fahnen, Alphörner und Kuhglocken, so dass richtiges Bergankunftsfeeling aufkommt. Als Ziel hatte ich mir vorgenommen einen 27er Schnitt zu fahren. Es läuft jedoch ganz gut, so dass ich den 27er Schnitt schon vor der letzten Abfahrt erreicht habe und auf der Radstrecke fast 20 Minuten gegenüber meiner Vorjahreszeit gut machen konnte (Bei unseren gemeinsamen Radtouren hinter Euch herzustrampeln scheint ein gutes Training zu sein ;-) ).
Es folgen noch 15km Laufstrecke am Rheinufer. Aufgrund der neuen Streckenführung und der jetzt zu laufenden drei Runden kommt man häufiger (6x) an der Verpflegungsstelle vorbei, was bei dem warmen Wetter sehr gut tut. Die neue Strecke ist augenscheinlich allerdings etwas länger als im letzten Jahr, wie auch die Zeiten der Profis bestätigen. So benötige ich auch etwas mehr Zeit, obwohl ich eigentlich ganz flüssig unterwegs bin. In der Gesamtzeit bin ich am Ende gute 13 Minuten schneller als im letzten Jahr. Ich bin zufrieden. Johannes, der mich im letzten Jahr (trotz 10 Minuten späteren Starts) auf der Laufstrecke überholen konnte hatte leider keinen so guten Tag und konnte sein tolles Ergebnis vom letzten Jahr leider nicht wiederholen.
Die Zielverpflegung mit allem, was man sich nach einem Wettkampf wünscht, sowie T-Shirt und Tasse mit einem Bild des spektakulären Schwimmstarts von der Rheinfähre (im letzten Jahr war das Höhenprofil auf T-Shirt und Tasse) entschädigen für die Anstrengungen.
2009-07-07 21:46:03

Radtraining

Die Samstagsausfahrt hatte es heute in sich. Wohl auf Grund des Wetters waren wir heute nur zu viert und Dieter konnte wegen eines anderen Termins nur 40km mitfahren. Armin und Axel starten beide nächste Woche beim Ironman - der eine in Frankfurt, der andere in Klagenfurt und beide sind natürlich deutlich schneller als ich. So konnte ich heute die Radausfahrt in meinem Wettkamptempo fahren und trotzdem mussten die zwei noch mehrmals auf mich warten. Am Ende sind wir knapp 80km mit einem 27er Schnitt gefahren. Gutes Training und Spaß gemacht hat's auch.
2009-07-07 21:46:01

Ironman Frankfurt

Aa Wochenende war Ironman in Frankfurt. Julian und ich haben zugeschaut. Zuerst beim Schwimmen am Langener Waldsee und dann beim Laufen in der Stadt. Riesenstimmung auf dem Römerberg. Der lange Zielkanal und das Publikum das jeden Finisher bejubelt ist wirklich einmalig.
Daher habe ich mir fest vorgenommen: Ich starte beim Ironman Frankfurt 2011! Also bleiben noch knapp 100 Wochen zum Trainieren. Das Ziel ist klar. Im August erst mal die Halbdistanz schaffen. Dann ein Jahr an der Geschwindigkeit arbeiten. Ziel ist Tempo 30 auf der Radstrecke und Marathon unter 4h.
2009-07-07 21:45:32

Der Anfang

Nachdem ich 2001 nach Rodgau gezogen bin habe ich den Rodgau Triathlon kennen gelernt und habe mir fest vorgenommen einmal selbst teilzunehmen. Nach einem halben Jahr intensivem Training habe ich dann 04.09.2005 in Rodgau meinen ersten Triathlon bestritten. Seitdem bin ich dem Triathlonvirus verfallen und habe bei jedem Rodgau Triathlon und einigen anderen Kurz- und Sprintdistanzen teilgenommen. Leider konnte ich meine Leistungen dabei bisher nur mäßig verbessern.
Mein Ziel für 2009 ist meine Zeiten bei meiner 5. Teilnahme in Rodgau deutlich zu verbessern und erstmalig bei einer Halbdistanz zu starten.
2009-03-08 16:08:16

No Sports

Zu meiner Schulzeit hatte ich mit Sport nie viel zu tun. Bei Kurzstreckenläufen im Sportunterricht war ich bei Laufwettbewerben immer einer der Letzten. Bei längern Strecken war ich gelegentlich auch mal Vorletzter.
"Längere Strecken" heißt in diesem Fall 400m-1000m. Ich war damals der Meinung, dass ich mit diesen Beinen niemals in der Lage sei, länger als 1000m am Stück zu laufen. Auch bei der 1000m Strecke habe ich damals auch schon die ein oder andere "Gehpause" eingelegt.
Dies änderte sich erst in der Bundeswehrzeit. Schnell stellte sicher heraus, dass längere Strecken kein Problem der Beine waren, sondern nur eine "Kopfsache". Und siehe da: Am Ende der Bundeswehrzeit waren auch Strecken über 5km oder mehr Kilometer möglich
2009-03-08 16:06:45

Triathlon Blog

An dieser Stelle soll ein Blog entstehen, in dem ich regeläßig über meine Triathlon Aktivitäten berichte.
2009-03-08 15:17:02





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